1. Bericht von einem Konzert der 2001er "Rauf auf die Bühne, Unsichtbarer!"-Tour
am 20.06.2001 in der Düsseldorfer "Philipshalle":


VON SANDY JAZDZIEWSKI aka. BigVampyr:

Mein letztes Konzert der laufenden Tour und da es mitten in der Woche war, konnte ich mir Urlaub auch gleich von der Backe schmieren. Na herzlichen dank auch. Egal, ich kenne die Philipshalle und da kann man zum Glück auch von der Seite, auf den Rängen ordentlich sehen und so war ich mental auf den Rang eingestellt, als ich gegen 17 h an der Philipshalle in Düsseldorf ankam. Ich war mit dem Roller gefahren, weil mein Mann noch einen Termin abends hatte und ich den Wagen so schlecht haben konnte. Aber das war egal, Düsseldorf ist auch eine angenehme Strecke mit dem Roller. Hat auch alles bestens geklappt. nach Feierabend war ich noch schnell nach Hause gefahren, habe was gegessen und getrunken und dann bin ich losgefahren. War also gegen 17 h an der Halle!

Parken ging mit dem Roller ja bestens und ich dachte eigentlich schon, der Parkwächter würde nun echt für den Roller kassieren, aber ich stand dann an der Treppe zur S-Bahn und da standen auch schon andere Roller. Hat er nichts zu gesagt und gut.

Ich bin dann Richtung Halleneingang los und habe gedacht, ich schaue nicht richtig. Da sehe ich gleich Dunja und Conny... da sucht man halb Bielefeld und Dortmund nach den beiden ab und da sieht man sich gleich wieder. Und klar, es kam wie es kommen musste. die beiden haben mich gleich angemuckelt wo wir (Andrea und ich) denn in Bielefeld gesteckt hätten!? Na, wir haben sie gesucht! Hm? Und die uns! Na herzlichen Dank. Gesessen haben sie gleich im ersten Gang neben dem T-Shirt-Stand und ich musste ihnen sagen, dass wir sie absolut nicht gesehen haben. Schade eigentlich und in Dortmund sind die erst während der Vorband gekommen. Fanden sie mega schade, als ich ihnen sagte, dass wir die Konzertkarten (Tribüne gegen Innenraum) eigentlich tauschen wollten. Dumm gelaufen, aber noch mal passiert uns das nicht, denn wir haben da gleich mal die Handynummern ausgetauscht. Nun werden wir uns also immer finden!!!

Dunja hat dann gestanden, Conny und ich saßen auf dem Boden in der Sonne und haben uns gut unterhalten. Unter anderem haben wir festgestellt, das wir beide bei AOL sind, da werden wir nun wohl in Zukunft um die Wette chatten!? Das soll mir mal was werden. Wie haben da schon auf dem Boden gelegen vor Lachen!

Die Zeit bis zum Einlass verging recht schnell und wie man es so kennt, steht einer auf, dann erfolgt die Kettenreaktion. Dann mal zu, haben wir also gestanden und mir lief die Suppe echt so den Rücken herumter. Dumm gelaufen, denn ich hatte so natürlich meine Motorradjacke an und weil die "Irren" ja auch schon wieder drängelten, wollte ich die auch nicht in die Hand nehmen, waren ja meine ganzen Sachen drin! War ganz schön warm - und das zu einem Ärzte Konzert!

Der Einlass war recht okay, aber das ist bei der Philipshalle sind ja diese festen Absperrungen, das ist auch recht gut. Das war dann so, das ein Kerl in der Schleuse stand und die Karten abriss und ein anderer stand dann gleich in der Halle und wollte die Sachen durchschauen, aber eine richtige Kontrolle war das nicht. Ich hatte die Jacke natürlich auf und gleich die Arme hoch, damit die schauen konnten, aber nee... wollten sie nicht. Die waren nur auf Taschen aus, dann mal zu!

Dunja und Conny waren schon in der Halle und ich bin dann zu den beiden hin, obwohl ich echt eine Sekunde überlegt habe, als mich die Sitze so anlächelten. War aber auch scheiße, da war ich nun so früh drin und die beiden schauten doch nach mir! Gut, also ran... Seite von Rod, aber da war schon alles voll. Habe ich mich also in die 2. Reihe hinter Conny gestellt. J Nun ja, so leicht versetzt hinter Conny und der neben ihr. Das war auch recht gut, denn ich konnte meine Hand da gleich an die Absperrung legen, was wiederum hieß, das ich gleich Halt hatte und mein Knie passte auch sofort zwischen den beiden. Alles bestens, denn schon zur Vorband stand ich mit in der ersten Reihe! Besser ist das!

In der Halle kam uns das Warten ellen lange vor, aber nur so lange, bis Andreas auftauchte. Den hatte ich vor der Halle noch rein gar nicht gesehen. Aber der Anblick war echt reichlich irritierend! Ich meine, Brian kennt man ja in seinen "kurzen Hosen", aber Andreas!? Der trug die kurze "Männer sind Schweine" Hose. Sah schon echt gewöhnungsbedürftig aus, weil man es einfach nicht kennt. Aber Conny und ich haben dann festgestellt, das es doch einfach "beruhigender" ist, wenn Andreas da ist! Da konnte und Dunja auch nur zustimmen.

Wir waren also überrascht, als es Punkt 20 h mit der Vorband losging. Nein, eigentlich nicht mal Vorband, denn es war Felse in komplett schwarzen Klamotten, der auf die Bühne kam, sich ein Micro schnappte und uns erst einmal begrüßte. Klar, da war das Geschrei erst mal groß! Er hat uns dann gefragt, ob wir Japaner mögen würden, Sushi und so!? Und sie (also die Ärzte) hätten uns nun Japaner der übelsten Sorte mitgebracht! Damit hat er dann auch schon die Vorband angekündigt. „Csdfuwi Boys“ hießen die und wir haben uns einfach mal überraschen lassen, was kam!? Ich hatte keinen blassen Schimmer...

Auf die Bühne kamen also erst mal 3 Japaner (Schlagzeug, Gitarre und Bass). Vor unserer Nase stand der Gitarrist. Die haben sich dann "Verkabelt" und im Graben tauchte eine Japanerin auf, die den Gig gefilmt hat. Der Gitarrist kündigte dann den Sänger an, der auch noch auf die Bühne kam, sie haben uns begrüßt und dann haben die losgefetzt. hey, sogar richtig gut. War nicht schlecht.

Lustig wurde es immer, wenn der Sänger mit den Fans reden wollte. Der hatte dann echt ein deutsches Wörterbuch, das war so herrlich. Da hat sich sogar Andreas drüber schlapp gelacht. War wirklich genial und gut.

Aber die riesige Stimmung kam dann auf, als der Sänger was ansagte. Ich für meinen Teil muss sagen, das ich sein japanisch fast besser verstanden habe, als sein englisch (und deutsch). Nun ja, wie auch immer, der brüllte also in Micro und ich dachte, ich sehe nicht richtig, als Rod mit gefaltenen Bänden auf die Bühne kommt, sich verbeugt, das Micro nimmt und die Japaner erst einmal mit einem "Konidschewa" (keine Ahnung, wie es sich schreibt!?) begrüßt. So was geiles und mal ganz ehrlich gesagt, Rod sah irre gut aus (auch wenn ich mich kaum an die neue Haarfriseur gewöhnen mag), der trug eine schwarze, eng geschnittene Hose und dazu ein mega enges Shirt mit langen Ärmeln in bunt. Wirklich interessant. Die Band hat also wieder losgefetzt und Rod hat den Background gesungen. Das war wirklich geil, aber so richtig aus sich herausgehen wollte er dann auch nicht. Gesprungen und so ist er nicht, obwohl er so aussah, als wolle er!?

Der Sänger war echt geil drauf (blond gefärbte Haare mit dunklem Ansatz, sieht bei Japanern immer irre aus, finde ich!). Da kam ein BH auf die Bühne geflogen und der hat sich den auch gleich geschnappt, fand er klasse. Der hat den erst mal was durch die Luft gewirbelt und dann war er doch der Meinung, dass er ihn anziehen wollte. Aber wie! Conny und ich haben dann festgestellt „typisch Mann“, kann mit dem BH nicht umgehen. Ich war dann der Meinung, dass Kerle die Dinger eh nur ausziehen können, aber Conny konnte dies nicht wirklich bestätigen. Ha, ha, ha! Obwohl... ich kann mich auch erinnern, das mal einer den Verschluß hinten suchte und der war vorne. Ha, ha, ha! Kommt dann ja auch noch auf das „System“ an!

Jedenfalls, der Sänger zog den BH an und das nun so, das er den Verschluß hinten im Nacken hatte und den BH somit falsch herum um hatte. Er schob auch die Arme durch die Träger. War göttlich, wir haben uns echt vor lachen weggeschmissen und er hatte den auch fast die ganze Zeit über dem T-Shirt an. Herrlich!

30 Minuten haben die gut gespielt. Ab und an kamen doch die „Wir wollten die Ärzte sehen“ rufe durch, das kennt man ja und besonders, wenn halt auf der Bühne nichts los war. Aber der Sänger wußte sich gut zu „wehren“, da hat er im Notfall wieder in seinem Deutschbuch nachgesehen und uns was nettes gesagt. War herrlich!

Nachdem die Kerle dann von der Bühne sind war also Umbauphase und wir kriegten den schwarzen Vorhang vor die Nase. So vom Nahen betrachtet darf man den aber auch nicht mehr wirklich sehen, der sieht schon richtig gut mitgenommen aus!? Löcher ohne Ende, aber egal, der Effekt ist immer noch geil!

Die Stimmung in der Halle war echt der helle Wahnsinn. Viele Hosen-Fans waren da, das war ja klar, kennt man schon bei Konzerten in Düsseldorf. Ist ja auch okay, denn viele Ärzte-Fans gehen zu Hosen Konzerte! Wir haben uns weiter unterhalten und ich stand ja inzwischen auch in der ersten Reihe. Die neben mir (vormals neben Conny) war zwar am mosern, aber kann ich doch nichts zu, wenn die immer weiter nach rechts geht!? J Dabei habe ich nicht mal mit dem drängeln angefangen, das ging ganz alleine, die rückte immer weiter und Conny und Dunja in die andere Seite, bis sich mit dazwischen hatten!

Eigentlich glaubten wir der Uhr kaum zu trauen, aber allen ernstes um 21:00 h wurde es dunkel und das Intro der Ärzte fing an. Oh man, wo ist mein roter Stift um es im Kalender zu vermerkten. Die Ärzte ohne ihre obligatorischen 15 Minuten Verspätung?! Geile Kiste, hat uns gefallen!

Wir lauschten also dem Intro und dann viel oben am Vorhang ein kleiner, ebenfalls schwarzer Vohang herunter, da stand dann in weißen Buchstaben „Die beste Band der Welt“ drauf und dann hörten wir auch schon das musikalische Intro zu „Schrei nach Liebe“. Der Vorhang knallte herunter, die Jungs standen auf der Bühne sangen und die Pyrotechnik vor unserer Nase schoß nach oben. Bäh! In der ersten Reihe ist Pyrotechnik nicht wirklich schön! Warm, stinkend, blendent! L

Sie haben dann also „Schrei nach Liebe“ gespielt und ich dachte ich sehe nicht richtig, da hatte Jan gleich eine Seite gerissen, stand noch an seinem Mikro und sang nur noch, spielen war nicht mehr drin. Er bekam aber gleich eine neue Gitarre gereicht und dann ging der Song auch mit Gitarre weiter.

Weiter haben sie dann mit „Für Dich“ gemacht und am Ende mußte es ja wieder kommen... „und so wird man Millionär“ ... „Außer Campino“.

Muß ich Jan wirklich noch beschreiben!? Nein, ich glaube nicht, der hat in seinem schwarzen Shirt und den schwarzen Jeans auf der Bühne gestanden. Felse hatte die schwarze „Strampelhose“ mit den silbernen Punkten sowie ein schwarzes Axelshirt an. Und Rod!? Herzlichen Glückwunsch zum neuen Anzug. Ha, ha, ha! Ja echt, Designer-Anzug, wie man es auf dieser Tour schon von ihm kennt, aber mal in dunkel. Ich möchte mich bei dem Licht nicht auf dunkelblau oder schwarz festlegen, einfach dunkel. Darunter (der hat sich ja im laufe des Konzertes wieder ausgezogen) ein langärmliges Shirt und ein „The Rod“ Axelshirt.

Gleich im Anschluß haben sie „Dir“ und „Ohne Dich“ gespielt, bis sie uns dann an diesem Abend das erste mal begrüßt haben. Sie haben gesabbelt und klar, es kam auch die Sprache auf die Tour der toten Hosen mit AC/DC und Felse spach‘ von den alten Zeiten von AC/DC und Jan war nur noch der Meinung, das er wirklich nicht Kuddel sei! Rod meinte dann, das wir eine 5 Stunden Show vor uns hätten, also sollten wir schön laut, unruhig sein und möglichst viel Klatschen und schreien!

Felse hat dann wieder die sitzenden Fans auf den Rängen gefunden und klar, das konnte nicht gehen! Wie war das noch!? Die würden wohl denken, das sie in der Häckelstunde seien!? Nein, sitzen bei einem Ärzte-Konzert, das können die 3 einfach nicht zulassen! Da haben sie gleich gefragt, wo die Rollstühle sind, denn das seien die einzigen, die wirklich sitzen dürften!

Weiter ging es im Programm mit „Hurra“, „Schunder-Song“ und „Angeber“. Sie haben dann zwischen den Songs wieder etwas geredet und weil eine ganze menge BH’s auf die Bühne flogen kührte Felse Jan dann also zum „BH-King“.

Rod stand dann mit seinem nostalgischen Bass auf der Bühne und hey, ich wußte gleich, was kommen würde. Ich liebe den Song und sie haben dann auch „N 48.3“ (N 48.3 = Pirapismus - nur bei Männern - Schmerzhafte Dauererektion. Und weil jetzt mit Pirapismus sicherlich niemand was anfangen kann, die Erklärung dazu: Pirapismus (nach Piapos, dem Sohn der Aphrodite und des Dionysos) m: (engl.) piapism; schmerzhafte Dauererektion des Penis ohne sexuelle Erregung; anhaltende Blutfüllung der Corpora cavernosa, die unbehandelt zu Fibrose und erektiler Impotenz führt. Urs.: idiopathisch, lymphatische Leukämie. Sichelzellenanämie, Psychopharmaka, Schwellkörper-Autoinjektionstherapie u. a.; Ther.: medikamentös durch intrakavernöse Injektion von Alphasympathomimetika op. innerhalb 24 Stunden durch Gefäßanastomose der Vena saphena mit dem Corpus cavernosum). Das Intro des Songs haben sie dann im alten Country-Stil gespielt, war einfach nur göttlich, danach ging es „normal“ weiter.

Jan brachte nach dem Song dann das Gespräch darauf, das wir mit Springen und Pogen dran wären. Jan und Felse sind dann gesprungen ohne Ende, wobei Felse sogar den „Hampelmann“ gesprungen ist. Sie haben dann mit „Motherfucker 666“ weiter gemacht.

Nach dem Song war Jan dann so begeistert, das er sich bei uns dafür bedankte, dass es uns gibt.

Weiter ging es mit „Yoko Ono“ und wir haben ja echt wieder auf dem Boden gelegen vor Lachen! Maxi Version kam also und sie haben den Song mega langsam gespielt, um ihn mega lang zu machen. Doch, war nicht schlecht, aber Dunja und ich haben uns nur noch angestarrt, denn wir sahen wie plötzlich (Respekt) Andi durch den Graben gestürzt kam, gestürzt und beschützt von einem weiteren Sec und sich die Nase hielt. Oh, oh, oh! Das sah aber gar nicht gut an, denn Andreas mußte gleich in die Behandlung der Sec’s. nach dem Konzert haben wir gehört, dass Andreas die Nase gebrochen hat. Dumm gelaufen! Da haben wir echt blöde geschaut. Was genau passiert ist haben wir nicht gesehen! Aber ich denke mal, die haben da jemanden rausgezogen und Andi hat die Schuhe auf die Nase bekommen!?

Die Ärzte auf der Bühne haben aber weiter gespielt. Ich war echt ganz perplex und habe nur noch Andreas nachgeschaut, das war ja echt ein Hammer. Ausgerechnet Andreas bei einem Konzert verletzt!? Oh man, jeder andere 08/15 Sec, aber Andreas!? Das war irgendwie nicht normal!? War aber auch förmlich die Hölle los bei diesem Konzert! Die Sec’s hatten mehr als nur beide Hände voll zu tun!!! Und die Luft, die war der helle Wahnsinn, hätte ich nicht in der ersten Reihe gestanden, dann hätten sie mich auch schon vom Boden kratzen könne. Mir beschlug stellenweise sogar die Brille. Doch, hatte Ansatzweise was von dem Konzert 1998 in Hildesheim...

Weiter ging es auf der Bühne damit, dass die Ärzte „Yoko Ono“ einfach noch mal „normal“ gespielt haben. Darauf folgte gleich „Geld“ und der Seitenwechsel bahnte sich an. So stand Jan also vor unserer Nase und Rod ging auf die andere Seite, das haben sie dann mit Shake Hands verbunden. Felse mit seinem Headmicro übernahm dann wieder die Aufgabe ohne Ende zu quasseln und die beiden vorzustellen. Roddy war wieder Mr. 1.000 Lover und bei Jan erzählte Felse nun die Geschichte, das er der Mann sein, denn die toten Hosen für Fortuna Düsseldorf für 1 Million Mark gekauft hätten und Jan sei schließlich der schlechteste Fußballer der Welt!

Sie haben dann „Mondo Bondage“ gespielt. Weiter ging es also mit „½ Lovesong“ und ich habe auf das „Intro“ gewartet. Was würde Rod an diesem Abend spielen!? Leider war es fast enttäuschen, denn er spielte „Days of the 40th“ oder so ähnlich. Habe ich schon mal gehört, aber richtig betiteln konnte ich es dann doch nicht. Da finde ich KISS Songs oder „Eine Lady“ schon besser!

Nach dem Song ging es gruselig weiter. Auf der Bühne wurde es dunkel, die Kirchturmuhr mit Mitternacht erschien auf der Bühnenrückwand und Felse erzählte uns „Mittagspause“. Ha, ha, ha! Klar, so kann man es auch sehen! Herrlich!!! Sie haben dann vor dem brennenden Feuer auf den „Säulen“ „Dein Vampyr“ und gleich hinten dran „Leichenhalle“ gespielt. Also ehrlich, ich finde es ja einfach nur mega geil, wenn Jan so bewegungslos da steht und nicht mehr an Körperteilen bewegt als er wirklich unbedingt muß, um den Song durchzuziehen. Das sieht einfach nur geil aus! Das Ende von „Leichenhalle“ war dann „Das Altbierlied“ und klar, damit lagen sie in Düsseldorf genau richtig, auch wenn Jan sang, dass sie in Köln (!!!) die längste Theke der Welt hätten. Nachdem die Ärzte den Song beendeten sang das Publikum den Song noch eine ganze Strophe weiter! Und klar, da stand die längste Theke der Welt auch wieder in Düsseldorf!

Weiter ging es im Konzert also mit „Mach die Augen zu“ und Rod erzählte und etwas von einem „Back to the 80th“ aber nicht einfach zu den 80er Jahren mit „Too Shy“ (KajaGooGoo) oder „We built the city“, sondern einem anständigen Song. Sie würden und mitnehmen und haben dann „Rock’n’Roll Übermensch“ gespielt und doch, ich muß sagen, dass ich diese Live-Version echt um Längen (!!!) besser finde, als die Version auf dem Album oder der Single. DAS hätten sie mal veröffentlichen sollen, das ist wirklich geil. Und da sieht man es mal wieder, wie gut Rod auch ein Keyboard beherrscht, denn gerade bei diesem Song, da spielt er ja nur das Keyboard!

Danach waren die Ärzte dann der Meinung, dass wir wieder Sport treiben müßten und die Pogofraktion sei wieder angesagt! Ging es also weiter mit „Nie wieder Krieg, nie mehr Las Vegas“. In diesem Song haben sie dann wieder „Every breake you take“ (Police) eingebaut. Das hatte ich auch schon mal gehört und doch, das kommt auch gut, obwohl ich die Version von Bob Marley’s „No woman, no cry“ noch eine Ecke besser finde. Rod hatte unter anderem den Bass während diesen Songs dann auch echt platisch vor der Brust hängen und spielte weiter, sah irre aus! Und einfach so enden lassen wollten sie den Song auch nicht, denn sie haben das Ending des Songs 2 x wiederholt.

Felse stellte dann fest, das Jan einfach nicht ohne seine „Rock Palast Show“ (wird ja immer in der philipshalle aufgezeichnet!) könnte und klar, da hat Jan dann vorgesungen und die Menge immer nach. Es endete dann damit, dass Jan schon wieder Werbung für die „5, 6, 7, 8 – Bullenstaat“ machte. Ups, da müssen sie es ja echt dringend nötig haben, wenn sie so alleine gar nicht laufen will?! Zu viele gedruckt oder was? Unterstützend zu dieser Sache hat Markus ja auch im letzten Fanletter noch mal Werbung für die CD gemacht. Ich habe die schon, da höre ich schon gar nicht mehr zu!

Also haben sie dann „Bunk Babies“ und „Lest die Pravta“ von der „Bullenstaat“ gespielt, damit auch möglichst viele die nachher dach dem Konzert kaufen. Dann mal zu!

Die Menge hat wieder recht gut getobt und Jan konnte sie ein „Das war super, aber nun singt der Bela weiter“ nicht verkneifen. Ich mußte auch wirklich lachen. Weiter ging es dann auch mit einen Bela Song und das war dann „Susi Sakowski“.

Die Ansage des nächsten Songs wir reichlich daneben, denn Felse wollte wissen, ob der wirklich bei Rod am Vortag Fleisch auf dem Teller gesehen hätte!? Rod gab es gleich zu, ja... er aß Fleisch! Felse prangerte es also an, das niemand Tiere essen dürfte, weil das doch Freunde wären und überhaupt... nun ja, wenn schon, dann aber höchstens und vielleicht als Wurst und schleingeschnitten und mit Souce als Curry Wurst. Gnade, was haben wir gebrüllt vor Lachen! Und klar, was konnte da noch für ein Song fehlen!? Genau, sie haben „Blumen“ gespielt und so geil wie „Born to be alive“ von Rod auch im Intro ist, ich vermisse das übliche „I was made for loving you“ doch! Mitten im Song brach bei Felse dann auch wieder „Graf Zahl“ durch und er fing an zu Zählen: „1, 2, 3, 4, 6, 12, 15..“ und dann hat Rod auch schon lachend auf dem Keyboard „Fuchs Du hast die Gans gestohlen“ gespielt.

Ein Sommer nur für mich“ war der nächste Song und danach stellte Jan Felse an den “Prangerist“ der Ärzte vor und Felse mußte eingestehen, dass er doch wirklich immer etwas zum „Anprangern“ finden würde! Er sei eben jemand, der alles und jeden anprangern würde! Und klar, danach konnten sie nur „Ignorama“ spielen.

Rod kam dann mit seinem gläsernden Bass auf die Bühne und die Menge hat echt irre getobt. Die Ärzte haben dann „Langweilig“ gespielt und kündigten an, dass der vorletzte Song folgen würde. Sie haben uns dann gesagt, dass es der vorletzte Song sein würde und klar, die menge hat getobt. Die Stimmung war gut, wie selten auf dieser Tour, wo ich bei war! Sie haben also „Rebell“ gespielt und auch die Sec’s haben schon auf „Elke“ gewartet, weil sie da wegen der Pyrotechnik zu uns Fans noch vorne kommen sollten! Die standen also vor unseren Nasen und einige Fans haben sich beschwert. Ich  nicht, ich hatte keinen vor der Nase! Waren mir die Typen also egal!

Es folgte aber nicht „Elke“, wie alle dachten und auch wir annahmen! Es war wieder Rod, der sich einfach durchsetzte und „Du willst mich küssen“ spielte. Jan willigtes es ihm an diesem ein und sie spielten es an diesem Abend komplett. Erst danach haben sie mit „Elke“ angefangen. Aber nicht mit der Elke, die ich/wir kannten, sondern mit einer „Blues-Rock“ Version, die echt übel zu werden schien und Jan fragte sich auch, wie der da nun wieder raus kommen würde. Felse meinte dann, das sie einfach so tun würden, als sei nichts und den Song normal weiter spielen würden. Ha, ha, ha! Dann mal zu, haben sie auch gemacht und wurde geil! Und klar, „Anprangerin“ haben sie auch wieder eingebaut. Das kommt wirklich geil!

Nach dem Song kam Felse nach vorne, zu uns, an den Bühnenrand. Ich bin echt niemand, der sich was „einbildet“, weil Felse mal in seine Richtung geschaut hat, aber das war echt der helle Wahnsinn! Ich stand da und schaute halt zu Felse, gleich vor meiner Nase, und dachte noch, das ich doch mal die Kamera (hatte einen angefangenen Film drin und war deswegen auch recht zögerlich mit den Fotos!?) aus der Kameratasche holen könnte, um ein Foto von ihm zu machen!? Wäre sicherlich geil geworden, denn er hockte echt Auge in Auge zu mir! Wir haben uns dann auch angesehen, ein Grinsen von mir und ein Grinsen von ihm und dann... Hep „ein Geschenk von mir für Dich“. Es klingt doof, ich weiß es, aber so war es! So war auch der Wurf von Felse’s Drumstick zu mir, der trug schon meinen Namen, als Felse den auf die Reise zu mir schickte! Das war kein Wurf, ich stand ja gleich vor ihm und er „hauchte“ den Stick nur herüber! Ich hatte den auch gleich mehr oder weniger mit beiden Händen, obwohl Dunja der Meinung war, dass sie den auch noch in den Hängen hatte. Aber sie hatte noch nicht einmal 1/3 des Sticks. Wir beide haben uns kurz angesehen (als Felse der Meinung war, das ich den habe... und wieder verschwand?) und Dunja sah auch gleich ein, das wir uns deswegen nicht „schlagen“. Ich hatte mehr vom Stick und sie gab ihn gleich her. Conny hatte sich ja gleich rausgehalten. Schön, damit wurde Stick Nr. 6 meiner und der 1. der schwarzen Sticks. Es ist wirklich lächerlich, aber ich bin der Meinung, dass Felse wollte, dass ICH den bekomme! So extrem und gezielt hat er mir wirklich noch keinen Stick zukommen lassen!?

Feuerwerk tobte über die Bühne und um 22:52 h verschwanden die Ärzte das erste mal von der Bühne.  Klar, die Fans haben gleich gebrüllt und ich habe überlegt, wo ich den Stick hinpacke. Aber die Erfahrung hat es gebracht, das es am besten ist den Stick unters Shirt in die Hose zu packen. Da steckt er sicher, fällt nicht herunter, stört niemanden und niemand kommt heran. Habe ich den da also „gelagert“ und habe weiter auf das Konzert gelauert.

Die Menge hat dann nur noch „oh wie ist das schön“ gebrüllt, diesen Song, wo es darum geht, wer nun als nächstes einen ausgibt. Rod war dann der erste wieder auf der Bühne, Jan folgte ihm und als letztes kam Felse auf die Bühne. Sie drei haben uns dann erzählt, wie Heavy Heavy Metall in Düsseldorf sein könnte und ob wir es erleben wollten? Sie haben dann „Dauerwelle“ gespielt.

Weiter ging es mit „Radio brennt“ und statt den üblichen roten Lichtern waren an diesem Abend auch blaue Lichter und Rod meinte gleich: „Oh scheiße, die Bullen!?“ Und in dem Song haben sie dann wieder „Daylight“ gespielt. Der Song hat e Felse aber nun wirklich angetan!?

Felse war dann der Meinung, dass er „Wollt Ihr mehr!?“ schon am Vorabend im Zimmer von Jan gehört hatte, denn Jan fragte uns, ob wir mehr wollten!? Jan erklärte, dass er (also Felse) dies natürlich gehört hatte, weil er ja im Zimmer von ihm (Jan) stand war! Aber nee, DAS war ja das Problem gewesen, da stand ja NICHTS!!! Jan wollte es üübergehen, aber da mischte sich dann auch Rod ein, dass sie das nun aber echt mal ausdiskutieren müßten! Ha, ha, ha! Das haben sie dann so á la „bla-bla-bla-„hin und her“ gemacht, aber natürlich in völlig unverständlicher Sprache und immer schön im Wechsel, zuhören und reden!

Nachdem sie das geklärt hatten war Jan der Meinung uns zu sagen, dass sie ja leider in Bonn nicht so lange spielen durften, wie sie eigentlich wollten. Eine halbe Stunde wäre das Konzert kürzer gewesen, und diese halbe Stunde würden sie uns wegen der guten Stimmung drauf packen. Weiter ging es dann mit „Ist das alles?“ Und so stand um 23:05 h die 2. Pause an.

Als erstes kam dann Jan wieder auf die Bühne und ihm folge Felse mit seinem Didjeridu und dann kam auch nach einer ganzen Weile Roddy auf die Bühne. Jan und Felse waren schon wieder am Sabbeln und Felse stellte Jan vor und fuchtelte mit dieser Papprolle... ähm, seinem Didjeridu herum. Wir haben aber echt nur noch auf Rod geschaut...

Der kam mit Zigarette auf die Bühne, das war vielleicht was. Der hat sie nämlich nicht anbekommen und ich hasse das, wenn die „Stars“ mit Kippe im Maul auf der Bühne stehen. Jedenfalls stand Rod so bei seinen Boxen und fuchtelte mit dem Feuerzug herum, kriegte die Kippe nicht an und ich habe mich schon gefragt, ob der einen Joint in den Fingern hält, weil die ja auch schwer angehen sollen (weiß ich nicht!). Dann endlich konnte er einen tiefen Zug nehmen, stand auf und machte ein glückliches, zufriedenes Gesicht. Hä? Dann ging er wieder zu seinen Boxen, drehte uns den Rücken zu und kniete nun am Boden, weil er schon wieder mit der Zigarette kämpfte. War ihm die wieder ausgegangen!? Dann dachte ich, ich sehe nicht richtig, da kriegte Rod voll die zittrigen Hände. Hä? Suchtprobleme? Das wurde dann immer schlimmer und der ganze Körper zitterte, da habe ich mich dann aber doch mal gefragt, ob das noch normal ist!? Das wurde dann so schlimm mit dem Zittern, das Rod auf die Bühne gefallen ist. Bitte!? Der lag dann plötzlich auf der Bühne und tat rein gar nichts mehr. Ich hab‘ echt erst mal einen Schrecken bekommen, aber dann habe selbst ich kleine Blöde gemerkt, das es eine echt tierisch gute Show war. Vielleicht wäre ich weiter drauf reingefallen, wenn Lüde nicht so lahmarschig auf die Bühne gekommen wäre, um nach Rod zu schauen. Wäre der gleich angestürzt gekommen... aber so!? Ha, ha, ha! Herrlich, selten so was geiles gesehen! Sie haben Rod dann mit einigen „Druckstößen“ auf die Brust (noch nie echte Reanimation gesehen?) wiederbelebt.

Und in der Zwischenzeit war auch Felse mit der Vorstellung von Jan fertig und kam zu Rod herüber, der nun auch wieder auf den Beinen stand. „Frisch wiederbelebt...“ meinte Felse dann und erklärte uns, das Rod Mr. Drogen sei, weil der echt alles, was es an Drogen geben würde für die Band getestet hätte. Und bei den toten Hosen hat Rod ja auch Backstage-Verbot, weil er den Hosen immer die ganzen Drogen wegnimmt, um sie selbst einzuwerfen!

Jan und Rod haben Felse dann den Beat für das Didjeridu gegeben, aber das Instrument war wohl defekt!? Jan hat dann gleich angefangen „Ist der Abfluß man verstopft, dann nimm Abflußfrei“ (oder so ähnlich) aus der Werbung von 00 zu singen. Herrlich! Das Didjeridu ging nicht, also hat Felse nach Brian gebrüllt und der kam auch gleich angerannt. Felse hat ihn einem dem Publikum vorgestellt, klar... von der „neuen Garde“ kennen den viele gar nicht! Wir sollten dann alle mal „Hallo Brian“ rufen, und dann hat Brian Felse geholfen das Didjeridu zu spielen, denn Felse hat es gegen den Hintern (Brian hat sich nach vorne über gebeugt) von Brian gedrückt und dann haben sie etwas gespielt.

Nun war es aber wieder Zeit, dass wir uns bewegen würden, meinte Jan. Haben sie also was fetziges gespielt und Jan ist wie ein Irrer im Pogo auf der Bühne herumgesprungen. Felse hat auch gleich mitgemacht und der sprang gleich den Hamelmann. Sie haben dann „FaFaFa“ gespielt und klar, in dem Song haben sie auch die Fans ohne Ende singen lassen.

Weiter ging es dann mit „Wie am ersten Tag“ und „Der lustige Astronaut“ und da hat Jan die Fans auch wieder ohne Ende singen lassen. Auf der Seite von Rod ein mega riesiger BH auf die Bühne geflogen kam. Den hat er sich mal kurz angeschaut und dann kam der auch gleich zur Seite, damit Lüde den wegräumen konnte. Schade eigentlich, so viel mühe und sie/er haben/hat es nicht mal richtig gewürdig. Muß ja frustrierend sein!?

Um 23:24 Uhr ging es wieder in eine Pause und die Ärzte haben sich auch nicht wirklich lange bitten lassen, bis sie dann wieder auf die Bühne kamen. Es war wieder Jan der zuerst kam, dann Felse und als letztes Rod. Jan forderte nach „Zugabe“ und die Menge brüllte es. Das sollten wir also noch eine Weile machen und sie würden dann nun noch mal von der Bühne gehen. Felse und Jan sind dann wieder runter von der Bühne und Rod meinte ganz cool: „Ich bleibe hier und tanze dann etwas!“. Wir haben echt total gelacht, denn da stand Rod nun alleine auf der Bühne und tanzte „Night fiver“, „Staying alive“ und „Pulp fiction“. Wir haben echt gelacht ohne Ende, war nur herrlich! Und dann brachte Rod die fans auf „We will rock you“ und hey, das kennt ja jeder. Kommt auch immer total geil. Schade nur, das die wenigsten wußten, was man mit den Händen macht, wenn man den Song singt. Die wußten es echt nicht, in unserer Ecke waren es nur Dunja, Conny und ich, die entsprechend klatschen konnten. Schade, traurig, schwach!

Felse kam dann auch mit Rotwein auf die Bühne, der nippte aber nur mal an seinem Glas und dann haben sie mit „Manchmal haben Frauen“ angefangen. Reichlich Textsicher war Düsseldorf nun nicht und Felse mußte doch mehr selbst singen, als er singen lassen konnte. War aber echt gut und als dann die Stelle kam, wo Rod am Keyboard spielte da kam Felse mit dem Rotwein zu Rod an und ließ ihn trinken. Nee, nicht nur mal eben einen Schluck, Rod hat echt das ganze Glas auf Ex ausgesoffen. Ha, ha, ha!

Weiter ging es dann mit „Wie es geht“ und danach meinte Felse: „Wißt ihr, was gerade in Berlin los ist!?“ Ha, ha, ha! Mußte ja wohl kommen!? Rod, der kleine Madonna-Fan, war dann auch gleich am Tanzen, als Felse „Music“ durch sein Sound-Kid einspielte. Felse stellte dann aber fest, das wir hier in Düsseldorf aber um Längen mehr Spaß hätten (was ich auch glaube, denn wie ich gelesen habe, hat Madonna echt nur ein Pflichtprogramm gemacht, wie gut das ich das Geld für Köln dann doch gespart habe – keine Zugaben von Madonna!)! Und wir hatten tierisch viel Spaß!

Es kam „Zu spät“ und ich habe doch versucht in der 1. Reihe zu pogen. Platz hatte ich nach hinten eigentlich schon recht viel, also ich kenne mehr Gedränge, obwohl die Sec’s echt ohne Ende rausziehen mußten. Aber viel gedrängt wurden wir da eigentlich nicht. Aber pogen ging dann doch nicht, ohne die 1. Reihe zu verlassen, das wollte ich dann ja auch nicht, weil... kommt man so schwer wieder rein. Ha, ha, ha!

Rod kam im Song dann auch wieder mit seiner Plec-Pistole an. Davon habe ich dann auch ein Plec mitbekommen (am Ende des Konzertes hatte ich 3 Plec von Rod). Und dann ging es los, denn sie haben 5 x Endings von „Zu spät“ gespielt. Wir haben echt über der Absperrung gehangen, als die das immer wieder machten. Zwei Endings waren mehr oder weniger normal, das 3 x war dann „Daylight“ von den No Angels, das 4 x sang Rod mit „In the Navy“ und das 5 x war dann Y. M. C. A. Wir haben so gebrüllt, weil Conny und ich noch vor dem Konzert über den Song gesprochen hatten, sie hatte den auf deutsch im Internet bekommen. Da war bei uns beiden echt Ende! Herrlich!

Die Fans forderten nun „Westerland“, denn man kennt es schon, dass „Zu spät“ eigentlich immer der letzte Song eines Konzertes ist. Und „Westerland“ war schon während des Konzertes gefordert worden, aber da hatte Jan es zurück gestellt. Und nun forderten die Fans wieder. Jan erklärte dann, das die Ärzte gerade Buddhisten geworden seien und da müßten sie nun erst mal überlegen, ob sie das mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten, Westerland zu spielen!? Felse erklärte, dass er nun erst mal sein „Altbier“ (er hatte ein Rotweinglas und es war Rotwein drin!) wegkippen (=trinken) würde und natürlich kam es, die Aufforderung, dass man doch auch mal frisches, helles Bier in Düsseldorf probieren sollte. Felse, der alte Pilstrinker. Ich habe echt drauf gewartet! Ha, ha, ha!

Und klar, da kamen dann die Gitarren an. Für Jan die Westerland-Gitarre und für Rod der Westerland-Bass. Sehen ja echt einfach nur geil aus die beiden Dinger! Diesmal ging auch an beiden Gitarren das kleine Feuerwerk. Rod zündete seines zum Ending des Songs und Jan hatte seine helle Freude daran, es erst nach dem Song abzufackeln.

Das endgültige Ende des Konzertes näherte sich, denn Rod sprach den Abschluß mit seinem berühmten „Remember, I love you“. Die drei standen in der Mitte der Bühne verabschiedeten sich und das Feuerwerk aus den drei leuchtenden Ringen und dem leuchtenden Ä kam und dann tuschelten die drei auch schon wieder zusammen.

„Ach, ihr seit so lieb“ meinte Rod dann und die Menge tobte tierisch. Sie haben echt noch eins drauf gesetzt und haben „Teenagerliebe“ gespielt. War einfach nur mega geil Nach dem Song hat Felse dann demonstrativ sein Schlagzeug demoliert (nun ja, er das den Ständer samt Becken der linken Seite umgerissen!) und zeigte damit an, dass nun wirklich Ende ist. Sie haben sich dann alle drei in der Mitte der Bühne vor uns verbeugt und das Konzert war damit um 23:57 Uhr auch wirklich zu Ende.

Wir haben uns dann erst mal wieder angezogen, unsere Sachen zusammen gesucht und dann sind wir Richtung Getränkestand getippelt. DURST! Aber ohne Ende! Ich habe dann auf dem Boden noch ein schwarzes Plec gefunden, aber nicht von Rod. Keine Ahnung, von wem das nun ist!? Von Jan oder von der Vorband? Ich habe es jedenfalls erst mal mitgenommen!

Mit den Getränken standen wir dann erst mal eine Weile herum, haben uns erholt und dann wollte Dunja auf Klo. Das haben wir gemacht und dann mal ran zu den beiden T-Shirt Stands. Ich wollte doch noch sehen, wie nun die Vorband hieß. Zum Glück hatten die auch Sachen im Verlauf und ich konnte mir den Namen aufschreiben.

Dann sind wir raus, erst mal hin zu meinem Roller und ich habe mich gefragt, wie ich denn nun den Drumstick heim kriege!? Muß ich denn so ein Ding bekommen, wenn ich mit dem Roller da bin? Ha, ha, ha! Nun ja, würde schon irgendwie gehen!? Ich habe dann erst mal das Zeugs weggebracht und dann sind wir nach hinten zum Hinterausgang. Das war alles reichlich komisch, kein Tourbus, keine Sec’s und ein offenes Tor. Wir haben uns hingesetzt und haben eine Runde gequatscht und gewartet. Um 1:15 h hatten wir dann so richtig keinen Bock mehr. Conny hatte zwar am Tag drauf frei und Dunja mußte auch erst gegen Mittag arbeiten, aber bei mir stand 7:15 h Klinikum an. Herzlichen dank auch! Nun ja, haben wir halt die Biege gemacht, denn es tat sich rein gar nichts, was auf Autogramme schließen ließ.

Conny und Dunja sind dann zur S-Bahn und ich zum Roller. Den Drumstick habe ich dann doch recht gut ins Helmfach bekommen, obwohl ich da schon echt tricksen mußte. Paßte so gerade rein. 1 mm mehr und ich hätte ein echtes Problem gehabt. Ha, ha, ha! So aber ging es, ich habe meinen frischen Pullover übergezogen (den ich noch bei hatte) und ab auf den Roller. Die Rückfahrt ging auch bestens, so gut wie kein Verkehr und so habe ich nicht mal eine halbe Stunde gebraucht. Fein, im Bett habe ich dann soetwas gegen 2:30 h gelegen, aber ich konnte nicht schlafen. Habe nicht auf die Uhr geschaut, aber wenn ich gut war, dann habe ich um 3 h geschlafen – was ich aber nicht wirklich glaube! Und dementsprechend hätte ich Frank aus dem Schlafzimmer schmeißen können, als der um 6:30 h an meinem Bett stand und meinte, das sich aufstehen müßte. Oh man... aber nun ja, ich war 7:10 h im Krankenhaus und habe den Tag auch recht gut überstanden und abends war ich dann so hellwach, das auch wieder nichts mit früh schlafen gehen war!


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MG.Rickers, 29.06.01