2. Bericht von einem Konzert im Rahmen der '98er "Attacke Royal"-Tour
am 27.11.98
in der Kleinostheimer "Maingauhalle"


VON BENJAMIN RITTER:

Um 18.00 kamen wir an der Maingauhalle in Mainaschaff an und erwischten sogar direkt neben dem Haupteingang einen Parkplatz. Doch jetzt war erstmal warten angesagt, da ja erst um 19.00 geöffnet wurde. Leider war es draußen ziemlich kalt, so daß wir uns zu allen anderen Ärztefans in die Menge "kuschelten" um dort etwas Windschutz zu suchen. Glücklicherweiße öffneten sie die Tore der Maingauhalle dann doch schon um 18.25, und die Rennerei nach den heißersehnten Plätzen ganz vorne konnte beginnen. Am "Ziel" angekommen lernten wir noch ein paar andere nette (weibliche ;) ) Fans kennen und vertrieben uns die restliche Zeit bis 20.00 mit nettem Smalltalk. Doch irgendetwas war heute anders (im Vergleich zum Konzert im Colluseum in München), doch was, daß konnte ich momentan nicht sagen. Egal, die Zeit verging, und um 20.10 begann die Show. Die Ärzte spurteten auf die Bühne und versuchten die Fans mit "Ein Lied für Dich" anzuheizen. Nun bemerkte ich auch was anders war: Sie "VERSUCHTEN" die Fans anzuheizen, was aber irgendwie nicht richtig gelingen wollte. Klar haben viele mitgetanzt und gesungen, aber es kam nicht so richtig die heißersehnte "Ärzte-Stimmung" auf. Es gab noch nicht einmal ein richtiges Gedränge, und daß obwohl wir in der ersten Reihe direkt vor Rod standen (kein Drängeln, kein Schupsen, kein Quetschen). Nach den ersten 3 Anfangliedern widmette Farin sich erstmal dem Publikum: "Hey Leute, was ist mit Euch los? Jetzt haben wir schon 3 Lieder gespielt, und Ihr flippt immer noch nicht so richtig aus", und eine "Klatsch"-Übung folgte (welche aber wirklich sehr amüsant war). Selbst unsere Versuche, wenigstens unsere "Nachbarn" zum Klatschen und Springen zu bringen scheiterten mehr oder weniger. Insgesamt gesehen war das Konzert nicht so genial wie in München (was jetzt aber nicht heißen soll das es schlecht war. Es kam einfach nicht eine soooo gut Stimmung auf, da sich viele Fans nicht richtig "gehenlassen" konnten). Nach nachträglicher Analyse kamen meine Freunde und ich zu folgendem Ergebnis, welche Gründe vielleicht dafür eine Rolle gespielt haben könnten:

  1. Zu viel "junges"-Publikum: In dem "Menschenblock" in dem wir standen, gab es viele junge Mädchen im Alter von ca. 14 Jahren, welche sich das Konzert wirklich nur "anhörten". Folge: kein Singen, kein Klatschen...wirklich nur Zuhören wie bei einer CD.
  2. Die Halle hatte am Rand Sitzplätze. Folge: Dort saßen viele Eltern mit ihren Kindern, welche wärend des ganzen Konzertes wirklich nur "da saßen".
  3. Halle war zu hell beleuchtet.
  4. Unsympatisches Security-Personal (die in München waren...meiner Meinung nach...freundlicher)

Abschließen kann ich aber auch folgende positive Mitteilungen machen:

  1. Ich habe ein Pleckdrum (so heißen doch die Dinger, oder? ;) ) vom Rod gefangen.
  2. Genialer Sound
  3. Geniale Lieder
  4. Geniale Musiker
  5. Neue Freunde kennengelernt
  6. Ärzte Konzerte sind und bleiben trozdem die besten
  7. Genug zum Trinken nach dem Konzert dabei gehabt ;)


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MG.Rickers, 23.11.98